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Siedler Sechster nach „verbremstem“ Qualifying

Leider klar unter seinem Wert geschlagen wurde VELTINS MRS Racing Pilot Norbert Siedler im gestrigen 7. Meisterschaftslauf auf dem Hockenheimring. Während seine Teamkollegen, Jan Seyffarth (2.) und Christian Engelhard (3.), über Podiumsplätze jubelten, musste sich der Sieganwärter aus Tirol diesmal mit Platz 6 begnügen. Der Grund: Bremsprobleme im Qualifying (8.). Als Trostpflaster gelang immerhin der Sprung auf Rang 4 in der Meisterschaftstabelle.

0,3 Sekunden Rückstand auf die Pole Position reichten diesmal nur für den 8. Startplatz. Umso bitterer, dass Norbert während der gesamten Trainingssession mit der Verzögerung seines Porsche 911 zu kämpfen hatte:

„Es war mit Sicherheit ‚nur‘ ein Problem mit den Bremsbelägen. Jedenfalls hat das Auto im ersten Moment vorne und dann hinten überbremst, und so kann man natürlich auch als Fahrer keine Wunder mehr wirken. Ich habe im Rennen noch einmal alles gegeben und auch gezeigt, dass ich kämpfen kann. Es ist einfach ein Jammer, wenn man eine mögliche Siegchance durch eine solche Lappalie verspielt.“

In der Meisterschaftstabelle rangiert der 27jährige nach einem turbulenten Rennverlauf nun immerhin an der 4. Stelle: „Mir fehlen nur 10 Punkte auf den derzeit Zweitplatzierten Nick Tandy, das können wir in den nächsten 3 Rennen vielleicht noch wettmachen. Rein vom Gefühl her werden uns Spa und auch Monza etwas besser liegen als der Hungaroring, aber warten wir einmal ab, was am kommenden Wochenende in Ungarn passiert.“

Sämtliche Ergebnisse, sowie Hintergrundinformationen zum Porsche Mobil 1 Supercup finden Sie auf:  www.racecam.de



Podium knapp verpasst, wertvolle Punkte aufgeholt!

Mit einem vierten Platz im Gepäck kehrt Norbert Siedler vom Klassiker auf dem ehemaligen Kriegsflughafen von Silverstone zurück. In der Meisterschaft fehlen dem 27jährigen VELTINS MRS Piloten nach dem 6. Meisterschaftslauf nur mehr 6 Punkte auf den Drittplatzierten Jeroen Bleekemolen. Dass ihn „Supercup-Legende“, Patrick Huismann im Finish noch vom Siegespodest verdrängen konnte, war für den ehrgeizigen Tiroler daher nicht mehr als ein kleiner Schönheitsfehler:

„Ich hatte einen guten Start und war in der Anfangsphase auch schneller als Rene Rast, aber dann ist Patrick Huismann, der mit neuen Reifen unterwegs war, in der vorletzten Runde noch an mir vorbei gekommen. Vielleicht hätte ich es ihm ein bisserl schwerer machen sollen, doch wenn’s einmal kracht, steht man am Ende als noch größerer Depp da. Ein vierter Platz bringt immerhin 14 Punkte und die kann ich im Moment ganz dringend brauchen.“

Eine Klasse für sich war diesmal Lokalmatador Nick Tandy, den Norbert allerdings schon im Vorfeld auf seiner Rechnung hatte: „Er und sein Team waren an diesem Wochenende wirklich stark unterwegs, aber in Hockenheim wollen wir den Spieß wieder umdrehen. Im Porsche Supercup entscheiden nämlich Kleinigkeiten und, wenn man es genau nimmt, habe ich meine Chancen diesmal schon im Qualifying verspielt, wo sich Sean Edwards direkt vor mir gedreht hat und ich meine entscheidende Runde abbrechen musste. Wahrscheinlich hätte ich mir den zweiten Reifensatz sonst auch fürs Rennen aufsparen können.“

Am Wochenende beim Deutschland Grand Prix soll das Glück des Tüchtigen wieder auf Norberts Seite sein…



Als Top-Herausforderer in die zweite Saisonhälfte

Als souveräner Tabellenführer mit vier Saisonsiegen im Gepäck reist sein ehemaliger Teamkollege, Rene Rast, nach Silverstone. Doch in der zweiten Saisonhälfte möchte Norbert Siedler noch einmal an der derzeitigen Dominanz seines Kumpels im Porsche Mobil 1 Supercup rütteln.

„Er wird sicherlich wieder sehr stark sein, aber auch nicht der Einzige, den man auf dem neuen Grand Prix Kurs auf der Rechnung haben muss“, so der 27jährige aus dem Team VELTINS MRS Racing. „Vor allem Nick Tandy sollte als Lokalmatador ein Wort um den Sieg mitreden. Und, wenn wir im Qualifying wieder alles gut hinbekommen, dann hoffentlich auch ich.“

Seit seinen „Glanztaten“ in Spanien, mit einem Sieg in Barcelona und Platz 2 in Valencia,  avanciert der Tiroler immer mehr zum Herausforderer Nummer 1, auch wenn er realistisch betrachtet nicht mehr in den Titelkampf eingreifen wird: „Ohne die unverschuldete Kollision in Bahrain wäre ich schon Zweiter oder Dritter in der Meisterschaft, aber so darf man einfach nicht zurückrechnen. Ich möchte mit meinem Team weiterhin das Beste herausholen und möglichst aus eigener Kraft noch das eine oder andere Rennen gewinnen. Am liebsten schon am Wochenende in England.“

Auf dem ehemaligen Militärflughafen der Royal Air Force wird heuer übrigens erstmals eine neue Streckenvariante gefahren, die mehr Spektakel und Überholmanöver garantieren soll.

Auf Eurosport 1 wird das Rennen aufgrund der umfangreichen Fußballberichterstattung diesmal erst am Mittwoch (ab 0.00 Uhr) in voller Länge ausgestrahlt.  Sämtliche Ergebnisse, sowie Hintergrundinformationen zum Porsche Mobil 1 Supercup finden Sie auf:  www.racecam.de