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| Formel 1 Training live ab 14.30 h Norbert Siedler als "ORF-Co" in Barcelona
Während der heutigen Live-Übertragung des freien Formel 1 Trainings in Barcelona erwartet ORF-Kommentator Ernst Hausleitner einen Blitzbesuch unseres Tabellenführers aus dem Porsche Supercup. Der 29jährige feierte vor zwei Jahren in Montmelo seinen ersten Sieg im 911er und möchte nahtlos an das erfolgreiche Auftaktwochenende in Bahrain anknüpfen.
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Porsche Carrera Cup in Hockenheim Schadensbegrenzung auf höchstem Niveau
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickt Norbert Siedler auf den Saisonauftakt im Porsche Carrera Cup zurück: Nach einem völlig verwachsten Qualifying für die Erfolgsmannschaft von Konrad Motorsport, demonstrierte der 29jährige in beiden Rennen enorme Zweikampfstärke, um damit immerhin zwei sechste Plätze und 20 wertvolle Meisterschaftspunkte zu erobern…
Satte 20 Punkte und viel Applaus für einige sehenswerte Überholmanöver nimmt der schnelle Tiroler aus dem Motodrom von Hockenheim mit. „Mehr war von Startplatz 11, beziehungsweise 14 nicht drin“, kommentierte Norbert seine Leistung, die Teamchef Franz Konrad respektvoll als „Schadensbegrenzung auf höchstem Niveau“ bezeichnete.
„Ich war im ersten Rennen sogar auf Podiumskurs, bis mich in der Spitzkehre einer umgedreht hat, und bin danach noch einmal von ganz hinten nach vor gefahren. Unser Rennspeed war also absolut konkurrenzfähig, aber im Qualifying (11./14.) haben unsere Reifen einfach nicht so funktioniert, wie sie funktionieren sollten. Wir haben sofort mit der Fehlersuche begonnen und hoffen, dass wir am kommenden Wochenende am Lausitzring schon im Qualifying vorne mitmischen können.“
Während sich die Auftaktsieger Rene Rast und Sean Edwards (jeweils „Team Deutsche Post by tolimit“) bereits in Hochform präsentierten, sieht sich Norbert als Speerspitze von Konrad Motorsport vorerst noch in der Rolle des Jägers:
„Damit habe ich überhaupt kein Problem, außerdem fehlen mir nur 6 Punkte auf die Top-3. Wir nehmen insbesondere für die ‚Longruns‘ sehr viel positives aus Hockenheim mit. Von daher gehe ich voll motiviert in die nächsten Rennen und werde alles geben, damit ich bald auch für Franz Konrad und seine Mannschaft die ersten Erfolge einfahren kann.“
Die Sport- und Tourenwagenfans sorgten beim Saisonauftakt in Hockenheim übrigens für einen neuen Zuschauerrekord: 142.000 Besucher wollten den Start in die neue DTM-Ära live miterleben und allein am Rennsonntag fanden sich 71.000 Zuschauer im geschichtsträchtigen Motodrom ein. um damit immerhin zwei sechste Plätze und 20 wertvolle Meisterschaftspunkte zu erobern.


Porsche Carrera Cup in Hockenheim Ruhe vor dem Sturm im Motodrom
Nach seinem siegreichen Supercup-Auftakt mit VELTINS Lechner Racing reiste Norbert Siedler am Donnerstagnachmittag nach Hockenheim, um dort auch im deutschen Carrera Cup ein Wort um die Spitzenplätze mitzureden. Und das wiederum für die aktuelle Meistermannschaft mit einem österreichischen Teamchef. Der 29jährige über sein gemeinsames Projekt mit Konrad Motorsport:
Frage: Hinter Konrad Motorsport, dem aktuellen Meisterteam des Porsche Carrera Cup, steht der gebürtige Steirer, Franz Konrad, für den sogar schon Dein neuer Supercup Teamchef, Walter Lechner Junior, im Cockpit gesessen ist…
Norbert: „Das ist richtig und von daher gibt es zwischen den beiden Teams auch nur eine sportlich gesunde Rivalität. Für mich zählt eigentlich nur, dass ich mich da wie dort wohl fühle und konkurrenzfähiges Material zur Verfügung habe. Und über eine österreichische Bundeshymne freut sich der Franz sicherlich genauso wie Walter Lechner.“
Frage: Das Team hat seinen Sitz in Gütersloh und fährt daher auch unter deutscher Flagge. Was überwiegt dort eigentlich mehr: Die deutsche Gründlichkeit, oder der der steirische Schmäh?
Norbert: „Der Schmäh muss natürlich auch immer dabei sein, aber der Franz ist schon sehr gut aufgestellt, wenn es um das Wesentliche geht. Er ist auch sehr gut vernetzt und setzt sich stark für seine Fahrer ein, das rechne ich ihm schon jetzt hoch an.
Frage: Deine Teamkollegen sind der junge Tscheche, Tomas Pivoda, und Porsche Junior Michael Christensen…
Norbert: „Tomas Pivoda war schon einmal in der Formula Master mein Teamkollege und Michael Christensen hat bei der letzten Nachwuchsfahrersichtung von Porsche aufgezeigt. Er war beim Testen in Hockenheim wirklich sehr schnell unterwegs, aber das ist auch gut so, denn der Carrera Cup ist ähnlich stark besetzt wie der Supercup, da müssen wir uns auch teamintern antreiben.“
Letzte Frage: Der deutsche Markenpokal findet traditionell wieder im Rahmen der DTM statt. Inwieweit unterscheiden sich die Events von Deinem Supercup-Programm im Rahmen der Formel 1?
Norbert: „Unsere Gäste bekommen natürlich auch an den Grand Prix Wochenenden einiges zu sehen, aber im Rahmen der DTM können Sie sich wirklich ganz frei bewegen. Und durch den Wiedereinstieg von BMW wird das Interesse noch einmal richtig ansteigen. Ich bin wirklich gespannt, was uns am Wochenende erwartet.“
Danke für das Gespräch!

Porsche Mobil 1 Supercup in Bahrain Siegreicher Saisonstart für Norbert Siedler
Ein Sieg, ein dritter Platz und zum Drüberstreuen noch zwei Pole Positions, das war ein Saisonauftakt im Porsche Mobil 1 Supercup, wie ihn sich Norbert Siedler nur erträumen konnte. Der 29jährige VELTINS Lechner Racing Pilot ließ sich im Rahmenrennen des heiß diskutierten Grand Prix von Bahrain weder von Sicherheitsbedenken, noch vom verwehten Wüstensand aus dem Konzept bringen und übernahm mit einer tollen Vorstellung auch gleich die Führung in der Meisterschaft.
Trotz eindrucksvoller Pole Position hatte der Tiroler im Samstagsrennen noch Rene Rast und Sean Edwards den Vortritt lassen müssen, „...weil mein Start zwar gut, aber nicht der beste war und ich im Fight mit Rast das Auto in der Anfangsphase vielleicht etwas zu stark gepusht habe. Dadurch konnte ich letztlich auch den zweiten Platz nicht mehr verteidigen.“
Im Sonntagsrennen drehte Norbert den Spieß jedoch gnadenlos um und feierte einen grandiosen Start-Ziel-Sieg vor Christian Engelhardt und Vortagessieger Rast. Taktisch clever hatte er sich im Qualifying einen neuen Reifensatz gespart und den entscheidenden Gripvorteil in den ersten Runden eiskalt ausgenutzt.
Mit vier Extrapunkten für seine beiden Pole Positions übernimmt der VELTINS Lechner Racing Pilot auch damit auch gleichzeitig die Führung in der Meisterschaft, für die er sich gemeinsam mit Teamchef, Walter Lechner Junior, auch einiges vorgenommen hat:
„Es ist noch ein weiter Weg, deshalb möchte jetzt einfach Rennwochenende für Rennwochenende konzentriert weiterarbeiten und den Sieg einfach noch ein paar Tage sitzen lassen. Viel Zeit zum Feiern bleibt mir sowieso nicht.“
Bereits am kommenden Wochenende steht am Hockenheimring auch der Saisonstart des Porsche Carrera Cup Deutschland am Programm, wo der 29jährige für Konrad Motorsport ins Cockpit klettern wird.

Porsche Mobil 1 Supercup / Porsche Carrera Cup / VLN-Serie 911er Mammutprogramm nimmt Fahrt auf
Gleich in drei verschiedenen Rennserien steht Norbert Siedler in der Saison 2012 im Rampenlicht. Im Porsche Mobil 1 Supercup, im deutschen Carrera Cup und sogar in Hinblick auf sein Debüt bei den legendären 24 Stunden am Nürburgring, wird der 29jährige Tiroler dem erweiterten Favoritenkreis zugeordnet. Nach Platz 2 und 4 auf der Nordschleife im Rahmen der VLN-Serie fiebert der amtierende Vizemeister des Porsche Mobil 1 Supercup dem Saisonstart im stärksten Markenpokal der Welt entgegen…
Frage: Du bestreitest 2012 nicht weniger als 23 Autorennen. Und das in drei hochkaratigen Rennserien mit jeweils konkurrenzfähigem Material…
Norbert S.: „Es ist fast das dreifache Programm im Vergleich zum letzten Jahr und von daher eine Riesenherausforderung für mich. Im Supercup kann es nach Platz 3 und 2 in den beiden letzten Jahren eigentlich nur ein Ziel geben, auch wenn die Leistungsdichte enorm ist. Dasselbe gilt für den Carrera Cup, wo ich erstmals für Konrad Motorsport antrete. Auch dort sind die Ziele sehr hoch gesteckt. Und dann gibt es ja noch unser VLN-Programm mit Timbuli-Racing auf der Nordschleife, wo wir schon einen zweiten und einen vierten Platz eingefahren haben.“
Frage: Dieses neue Team fährt für einen guten Zweck, nämlich für ein Kinderhospiz in Deutschland und möchte beim ADAC 24 Stundenrennen ganz vorne mitmischen…
Norbert S.: „Das ist der Plan und ich glaube, dass wir auch sehr gut aufgestellt sein werden. Wir liegen nach zwei Rennwochenenden an zweiter Stelle der Meisterschaft und wenn wir beim Saisonhöhepunkt vielleicht noch dasselbe Reifenmaterial bekommen wie die Großen ist sicherlich einiges möglich.“
Frage: Du fährst in diesem Jahr alle Deine Rennen auf einem Porsche…
Norbert S.: „Es ging uns darum, das Programm in den Markenpokalen erfolgreich fortzusetzen und dann noch mit einem möglichst guten Projekt bei den 24 Stunden zu ergänzen. Auf der Nordschleife hätte ich auch einen Mercedes SLS oder einen Audi R8 fahren können. Dass ich am Ende bei einem neuen Porsche-Team gelandet bin, war eine reine Bauchentscheidung, die mir hoffentlich Glück bringen wird.“
Letzte Frage: Im Bahrain wird‘s am Wochenende erstmals im Porsche Supercup ernst…
Norbert S.: „Ich freue mich schon auf den Saisonstart mit VELTINS Lechner Racing und habe eigentlich das Gefühl, dass sich die Lage im Land inzwischen doch verbessert hat. So kritisch, wie vor einem Jahr, als wir beim Testen noch die ganzen Unruhen live miterlebt haben, inklusive der Schießereien in der Nähe unseres Hotels, kann es jedenfalls kaum mehr werden.“
Danke für das Gespräch und viel Glück für die nächsten Rennen!

GEWINNSPIEL
Die CGO Wohnbau GmbH verlost ein exklusives Renn-Wochenende für zwei Personen am Red Bull-Ring in Spielberg.
Von 1. bis 3. Juni 2012 können Sie live dabei sein, wenn sich Norbert Siedler mit den besten Fahrern des Porsche Carrera Cup misst.
Gewinnspielteilnahme online unter www.handschlag.cc

Norbert feiert Vizemeistertitel
Platz 1 in der Teamwertung, Platz 1 und Platz 2 in der Fahrerwertung: Den absoluten Triumph bescherten Rene Rast und Norbert Siedler ihrem Team, VELTINS Lechner Racing, beim großen Porsche Supercup Finale auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi…
Während der deutsche Teamkollege seinen zweiten Fahrertitel in Folge einheimste, sicherte sich unser 28jähriger Tiroler erstmals die Vizemeisterschaft im stärksten Markenpokal der Welt:
"Nach Platz 3 im Vorjahr ist dieser Vizemeistertitel für mich eine schöne Bestätigung. Ich möchte mich in erster Linie bei VELTINS Lechner Racing bedanken und bei allen unseren Partnern und Freunden, die dieses Projekt überhaupt erst ermöglicht haben. Der Erfolg ist in einer derart stark besetzten Meisterschaft ja immer schwer programmierbar, von daher werden wir auf dieses tolle Gesamtergebnis heute sicherlich noch einmal anstoßen."
Schlussendlich reichten Norbert in den beiden letzten Saisonrennen auf dem märchenhaften Yas Marina Circuit die Plätze 4 und 7, um seine beiden schärfsten Kontrahenten Nick Tandy und Kuba Giermaziak auf die Plätze zu verweisen:
"Ich musste dieses Wochenende natürlich auch ein bisserl taktisch angehen und bin deshalb mit dem nötigen Sicherheitspolster in die Zweikämpfe gegangen. Während ich gestern nur um 0,4 Sekunden am Siegespodest vorbeigefahren bin, war meine Rennpace heute nicht wirklich perfekt, was aber vielleicht damit zu tun gehabt hat, dass ich in der Anfangsphase zweimal angerempelt worden bin. Wie schon gesagt, war es heute wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und seine Position nicht unbedingt mit der Brechstange zu verteidigen."
Dementsprechend erleichtert und zufrieden blickt der ehemalige F3000 Champion auf seine erfolgreichste Saison im Sportwagen zurück. Mit der Pole Position und Platz zwei beim Porsche World Cup auf der Nordschleife, dem Debütsieg in der ADAC GT Masters und einer bestechenden Leistungskonstanz im Porsche Mobil 1 Supercup.
"Es war wirklich eine gute Saison mit echten Highlights, aber vielleicht ist ja 2012 noch eine Steigerung drin."

Erster VLN-Einsatz für ABT Sportsline: Siedler wittert Zukunftschancen in der grünen Hölle
Wechselbad der Gefühle für Norbert Siedler: Nachdem der Polesitter vom Porsche World Cup vergangene Woche eine Einladung von ABT Sportsline zum letzten VLN-Lauf auf der Nordschleife erhalten hatte, steigen nun auch die Chancen auf ein erfolgreiches Debüt beim 24-Stunden-Klassiker im nächsten Jahr. Das Saisonfinale im Porsche Carrera Cup sorgte beim 28jährigen Tiroler hingegen für Sorgenfalten…
Die gute Nachricht zuerst: Norbert Siedler wurde vergangene Woche von ABT Sportsline für den letzten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife nominiert und wird sich dort mit dem Deutschen Christer Jöns einen 500 PS starken Audi R8 LMS teilen.
"Mit ABT Sportsline auf der anspruchsvollesten Strecke der Welt anzutreten ist für mich eine große Ehre und eine tolle Chance, um mich für das 24-Stundenrennen zu empfehlen. Meine Leistung beim Porsche World Cup hat sicherlich mitgeholfen, dass man mir jetzt auch auf der Nordschleife einiges zutraut und, dass mich einige Profiteams inzwischen auf ihrer Rechnung haben. Das passt auch alles gut zusammen, weil wir uns im GT- und Langstreckenbereich gerade ein zweites Standbein aufbauen."
Standbein eins bleibt vorerst allerdings der Porsche Mobil 1 Supercup, wo Norbert vor dem Showdown in Abu Dhabi sogar noch theoretische Titelchancen hat: "Ich werde bis zur letzten Runde kämpfen und bin zuversichtlich, dass wir dort mit VELTINS Lechner Racing wieder ganz vorne mitfahren können."
Nur zum erhofften Happy End im deutschen Carrera Cup kam es am Wochenende in Hockenheim nicht mehr:
"Es war einfach nicht möglich, dieses Fahrzeug in Balance zu bringen", fasste Norbert, der auch als Entwicklungsfahrer von Aust Motorsport geholt wurde, seine Baustelle zusammen. "Selbstverständlich gibt es in diesem jungen Carrera-Cup-Team noch einiges zu tun, aber wir gehen inzwischen sogar davon aus, dass hier noch ein grundsätzliches Problem durch einen früheren Unfallschaden dazugekommen ist. Nach einem absolut enttäuschenden Qualifying (20.), lief in Hockenheim auch im Rennen (technischer Ausfall) nichts mehr zusammen, was für uns alle eine Riesenenttäuschung war. Zumindest konnten wir vorher schon mit Rang 3 am Nürburgring beweisen, dass auch ein neues Team erfolgreich sein kann."

| Golden Foot Award im Fürstentum Norbert Siedler trifft Fußballstars in Monte Carlo
Motorsport trifft König Fußball: Dort wo vor einigen Monaten noch Rennwagen durch die Häuserschluchten fegten, wurden am Montag bereits zum neunten Mal die "Golden Foot Awards" verliehen und die Fußabdrücke legendärer Ballzauberer auf der Champions Promenade in Monte Carlo verewigt.
Auf Einladung von Fußballmanager Antonio Caliendo, besser bekannt als langjähriger Wegbegleiter von Superstar Diego Maradona, nahmen Norbert Siedler und sein Berater, Edi Nikolic, am Galadinner im exklusiven "Fairmont Hotel" anlässlich der diesjährigen Ehrungen internationaler Fußballlegenden teil.
"Wir hatten sowieso in Monaco zu tun, da war die Abendveranstaltung, bei der wir ein paar gute Leute kennengelernt haben, ein weiteres Highlight ", berichtet Norbert nach seiner Rückkehr nach Tirol. "Es hat mich vor allem gefreut, dass mein ehemaliger Teamkollege, Michele Caliendo, inzwischen in der Agentur seines Vaters Fuß gefasst hat und uns über sein Netzwerk vielleicht auch noch den einen oder anderen Sponsor vermitteln kann. Obwohl ich ja kein wirklicher Fußballkenner bin, war es ein interessanter Abend für mich und auch interessant zu beobachten, wie sich internationale Fußballstars in der Öffentlichkeit geben. Im Prinzip sind das ja auch alles normale Leute, aber am sympathischsten waren mir Carlos Dunga und Ryan Giggs."
Manchester United's Urgestein Giggs, der mit knapp 38 Jahren auf 12 Titel in der Premiere League, zwei in der Champions League und einen Weltpokal zurückblickt, wurde am Ende auch von Prinz Albert II als Gewinner der diesjährigen "Golden Foot Awards" ausgezeichnet.
Unter den anwesenden Legenden, die ihre Fußabdrücke im Fürstentum hinterließen waren auch Ex-Weltfußballer Luis Figo, "Rastaman" Ruud Gullit (mit Kurzhaarschnitt), und Inter Mailands Rekordspieler Javier Zanetti.
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Porsche Mobil 1 Supercup in Monza: Siedler fährt mit Titelchancen aus dem königlichen Park
Knapp am Podium vorbeigefahren und doch voll auf Kurs geblieben ist VELTINS Lechner Racing Pilot Norbert Siedler beim Europafinale des Porsche Mobil 1 Supercup in Monza. Der 28jährige sicherte sich mit wertvollen 16 Punkten wieder Rang 3 im Zwischenklassement und wahrte damit seine Titelchancen in Hinblick auf den großen Showdown in Abu Dhabi…
Rene Rast 141 Punkte, Kuba Giermaziak 124 Punkte, Norbert Siedler 122 Punkte – so lautet die Ausgangslage bei noch zwei zu fahrenden Rennen auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi.
"Dieser vierte Platz war extrem wichtig für mich", hält Norbert die kleine Chance, den begehrten Supercup-Titel erstmals nach Österreich zu holen, für nach wie vor intakt. "Ganz klar ist mein Teamkollege, Rene Rast, nun der große Favorit, aber wenn in Abu Dhabi etwas Unvorhergesehenes passiert, werde ich zur Stelle zu sein. Ein großes Ziel ist allerdings auch der Gewinn der Teamwertung, von daher wissen wir natürlich beide, was wir dort zu tun haben."
Vor dem großen Finale lässt Tirols schnellster Porschefahrer aber noch einmal die entscheidenden Rennszenen im "Autodromo Nazionale" Revue passieren:
"Mein Dank gilt heute vor allem meinem Team VELTINS Lechner Racing, das mich wieder perfekt bedient und nichts dem Zufall überlassen hat. Ich hatte nämlich im freien Training akute Bremsprobleme, und wenn meine Crew hier nicht konsequent gehandelt hätte, wäre ich mit Sicherheit auf verlorenem Posten gestanden. Im Rennen hatte ich nach einem sehr guten Start schon einen Podiumsplatz im Visier, aber dann gab es eine ziemlich unglückliche Situation mit Sean Edwards. Unsere Autos haben sich im Dreikampf mit Gastfahrer Alessandro Balzan berührt, worauf er nach der ersten Lesmo Kurve heftig in die Reifenstapel eingeschlagen ist. Es war ein typischer Rennunfall, aber das hat auch Sean so gesehen."
Warum das Rennen hinter einer längeren Safety Car Phase völlig überraschend nur wenige hundert Meter vor Start und Ziel wieder frei gegeben wurde, bleibt jedoch auch für Norbert ein Rätsel:
"Es war eigentlich klar, dass die Lichter bei einem Re-Start schon in der Ascari Schikane ausgeschaltet werden, aber in diesem Fall haben die plötzliche Entscheidung der Rennleitung nur die beiden Führenden mitbekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne die große Lücke noch am Podium gelandet wäre, aber egal: Ich nehme die 16 Punkte gerne mit und freue mich schon auf die Entscheidung in Abu Dhabi."

Porsche Mobil 1 Supercup in Spa Francorchamps: Siedler im "Schumi-Stil" auf Platz 7 in den Ardennen
Eine ähnliche Aufholjagd wie Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien startete Norbert Siedler knapp zwei Stunden vorher im Porsche Mobil 1 Supercup. Von Startplatz 14 auf Platz 7 – nach einem Drama im Qualifying war der VELTINS Lechner Racing Pilot vielleicht der größte Held des Rennens…
Spa, die Mutstrecke in den belgischen Ardennen, stand auf Norberts persönlicher Hitliste schon immer ganz weit oben, daher war der Frust über ein völlig verwachstes Zeittraining (14. Platz) auch umso größer. "Wir waren bei nassen Bedingungen diesmal einfach nicht schnell genug, da möchte ich auch die zahlreichen gelben Flaggen nicht mehr als Ausrede verwenden."
Eine Kämpfernatur à la Siedler kann Rückschläge allerdings wegstecken, und so zog der ehrgeizige Tiroler wirklich alle Register, um angesichts der Siegesfahrt des Polen Kuba Giermaziak noch einmal Schadensbegrenzung zu betreiben:
"Nach dem Drama vom Samstag kann ich mit dem siebten Platz im Rennen ganz gut leben. Meine Rundenzeiten waren sehr gut, wobei ich gegen Rennmitte Untersteuern bekam und dann auch nicht mehr richtig attackieren konnte. In der Tabelle bin ich damit zwar hinter Kuba (Giermaziak) auf Platz 4 zurückgefallen, aber mein Rückstand auf die Top-3 beträgt nach wie vor nur 6 Punkte. Da ist also noch nichts verloren."
Die europäische Saison im Porsche Supercup wird in zwei Wochen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Monza abgeschlossen, den Norbert zumindest aus dem vergangen Jahr noch in bester Erinnerung hat:
"Ich hab mir dort mit Platz 3 auch den dritten Platz in der Meisterschaft sichern können, deshalb hoffe ich auch diesmal wieder auf ein gutes Ergebnis. Die beiden letzten Rennen finden dann als Ersatz für den aufgrund der Unruhen abgesagten Saisonstart in Bahrain erst Mitte November in Abu Dhabi statt. Dort fahre ich eigentlich auch sehr gern, wobei wir mit VELTINS Lechner Racing in Bahrain mit Sicherheit einen Heimvorteil gehabt hätten."

ADAC GT Masters Premiere: Siegreicher Regentanz in der Steiermark
Norbert Siedler rast weiterhin auf der Welle des Erfolges: Bei der Österreich-Premiere der ADAC GT Masters in Spielberg gelang dem 28jährigen Tiroler mit seinem deutschen Teamkollegen Christian Engelhart ein sensationeller Debütsieg im Porsche 911 GT3 R…
Für den ersten großen Auftritt der Supersportwagen auf dem Traditionskurs in der Steiermark hatte Karsten Molitor und Iris Dorr von MRS Racing noch einmal auf ihren ehemaligen Supercup-Piloten gesetzt und damit genau ins Schwarze getroffen:
"Zu gewinnen ist immer ein tolles Gefühl", strahlte Norbert nach getaner Arbeit, "und wenn es in einer Rennserie gelingt, in der man zum ersten Mal an den Start geht, und das noch dazu auf seiner Heimstrecke, dann gibt es da kaum mehr eine Steigerung. Es war ein sehr schwieriges Rennen, in dem wir einfach alles richtig gemacht haben. Christian ist zunächst perfekt gestartet, dann hat unsere Mannschaft, auch vom Timing her, einen perfekten Boxenstopp hingelegt. Mein Stint wurde anschließend zu einer echten Rutschpartie, aber ich konnte den Vorsprung auf eine halbe Minute ausbauen und dann in der Endphase auf Nummer sicher gehen."
Nach dem siegreichen Regentanz am Samstag raste der blauschwarze Porsche mit der Startnummer 57 auch im zweiten Lauf auf Erfolgskurs, ehe der Teamkollege in einen Dreher gezwungen wurde, um am Ende zumindest noch einen 9. Platz und zwei Punkte über die Ziellinie zu retten.
"Wenn man sich anschaut, wer am Ende am Siegespodest stand, war auch im Trockenen ein absolutes Spitzenresultat drin", analysiert Norbert. "Ich lag vor meinem Boxenstopp nämlich knapp hinter dem Lamborghini von Stuck, der das Rennen gewonnen hat und meine Rundenzeiten waren trotz Zusatzgewichts doch ziemlich konkurrenzfähig. Aber egal: Es war unterm Strich ein tolles Wochenende für uns, an dem wir die Fahnen von Porsche hochhalten konnten. Und das noch dazu bei meinem Heimrennen."
Zum vieldiskutierten Thema "Balance of Performance" reagierte Norbert übrigens ziemlich gelassen:
"Es ist natürlich nicht einfach, so unterschiedliche Fahrzeugkonzepte unter einen Hut zu bringen und fair gegeneinander antreten zu lassen. Wir haben jedenfalls mit 45 kg im Auto unter schwierigen Bedingungen gewonnen, das war schon eine kleine Sensation."
Seinen nächsten Einsatz bestreitet Tirols schnellster Porsche-Fahrer wieder im Supercup, und zwar in zwei Wochen auf der legendären Fahrerstrecke von Spa Francorchamps.

Porsche Carrera Cup am Nürburgring: Norbert Siedler auch mit Aust Motorsport am Siegespodest
Früher als erwartet ist Norbert Siedler mit seinem jungen Team, Aust Motorsport, der Durchbruch im Porsche Carrera Cup gelungen. Mit einem starken dritten Platz auf dem Nürburgring unterstrich der 28jährige Tiroler, dass man mit ihm ab sofort auch im deutschen Markenpokal rechnen muss…
Sowohl für den 28jährigen Tiroler, als auch für die Neueinsteiger aus Rietberg in Nordrhein-Westfalen ist es die erste "echte" Podiumsplatzierung im Porsche Carrera Cup: "Mein zweiter Platz beim World Cup mit VELTINS Lechner Racing wurde zwar auch für die nationalen Serie gewertet, aber das war für mich persönlich natürlich noch nicht der Durchbruch im deutschen Cup. Davon dürfen wir erst heute sprechen."
Dementsprechend groß war die Freude bei Frank Aust und seinem Team, das bislang vor allem in der SEAT Leon Supercupa erfolgreich war: „Ein schöner Erfolg für meine Mannschaft“, gab Norbert kurz vor seiner Heimreise zu Protokoll. „Ich bin mir sicher, dass wir auf einem guten Weg sind. Das Auto baut im Moment noch ziemlich schnell ab, aber auch das werden wir hoffentlich bald in den Griff bekommen. Wenn ich heute an unsere ersten Gespräche mit Frank Aust zurück denke, ist dieser dritte Platz vor allem eine tolle Bestätigung für meinen Teamchef, der voll auf mich gesetzt hat und den eingeschlagenen Weg nun sicherlich konsequent weiterverfolgen wird."
Die nächste Herausforderung wartet schon am Wochenende in der ADAC GT Masters
Bevor es Ende August wieder im Supercup zur Sache geht, wartet am kommenden Wochenende in Spielberg noch eine neue, ebenso spannende Herausforderung auf Tirols schnellsten Porsche-Fahrer: In der auf "Kabel 1" live ausgestrahlten ADAC GT Masters der Supersportwagen wird Norbert gemeinsam mit dem Deutschen Christian Engelhart einen 480 PS starken Porsche 911 GT3 R pilotieren:
"Wir gehen dort wieder für unser ehemaliges Team, MRS Racing, an den Start und werden unser Bestes geben, um die Fahnen von Porsche hochzuhalten. Es ist eine tolle Herausforderung, auf die ich mich wirklich sehr freue. Am meisten bin ich auf den "R" gespannt, der ein ziemlich konsequent ausgelegter Rennwagen ist. Einen solches Auto würde ich übrigens auch gerne einmal bei den 24 Stunden auf der Nordschleife fahren."
Vielleicht kann Norbert gerade vor heimischem Publikum in Spielberg noch einmal Werbung in eigener Sache machen.

Porsche Mobil 1 Supercup in Ungarn: "Rain Man" Siedler mit toller Aufholjagd am Hungaroring
Mit einer sehenswerten Aufholjagd von Startplatz 10 auf Rang 4 gelang Norbert Siedler gestern die lang ersehnte Versöhnung mit dem Hungaroring, der ihm seit seinem Sieg in der österreichischen Formel Ford im Milleniumsjahr kein Glück mehr gebracht hatte. Nach dem Ausfall seines Teamkollegen, Rene Rast, fehlen auf die Tabellenspitze im Porsche Mobil 1 Supercup nur mehr 9 Punkte…
Bei privaten Testfahrten im Mai hatte der Neuzugang im Team von Walter Lechner bereits mit starken Rundenzeiten aufhorchen lassen, doch im Qualifying zum 7. Saisonlauf schien Siedlers "Fluch" am Hungaroring schon wieder besiegelt zu sein:
"Es war letztlich nur eine halbe Sekunde, die mir auf die Pole Position gefehlt hat", gab Norbert zu Protokoll, "von daher war der 10. Startplatz natürlich bitter. Allerdings hatte man bei den Tests schon gesehen, dass ich auch am Hungaroring konkurrenzfähig sein kann, auch wenn mir hier ein wenig die schnellen Ecken fehlen. Ich bin also ruhig geblieben und war dann auch nicht ganz unglücklich über die schwierigen Verhältnisse im Rennen."
Und im Nassen konnte der VELTINS Lechner Racing gleich vier Plätze gut machen und einige Minuten später auch seinen starken Teamkollegen, Rene Rast überholen, der mangels Grip einmal kurz den "Notausgang" benutzen musste.
"Rain Man" Siedler holte das Maximum aus seinem 911er heraus und brachte sich mit einem starken vierten Platz nun sogar auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze:
"Ich habe jetzt 97 Punkte und nur 9 Punkte Rückstand auf den neuen Tabellenführer, Sean Edwards. Da ist in den letzten vier Rennen also noch alles möglich."
Für Tirols schnellsten Porschefahrer geht es derzeit übrigens Schlag auf Schlag: Nach Supercup-Testfahrten am Dienstag steht am Wochenende schon wieder der nächste Einsatz im Carrera Cup am Programm, ehe er dann in zwei Wochen in Spielberg ein überraschendes Debüt in der ADAC GT Masters gibt:
"Dort fahre ich gemeinsam mit Christian Engelhart einen Porsche 911 GT3 Cup R, und zwar für mein letztjähriges Team MRS Racing. Auf dieses neue Auto, das noch ein schönes Stück mehr Rennwagen ist als mein Supercup-Auto freue ich mich ganz besonders. Außerdem ist es für mich als Fahrer auch eine Ehre, in dieser Rennserie der Supersportwagen die Porsche Fahnen hochhalten zu dürfen."

Porsche Mobil 1 Supercup Cup am Nürburgring: Norbert wieder in den Top 3 der Meisterschaft
Erstmals seit dem erfolgreichen Saisonauftakt in Istanbul rangiert Norbert Siedler wieder unter den ersten Drei im Porsche Mobil 1 Supercup. Dem 28jährigen Tiroler genügte auf dem Nürburgring bei typisch unberechenbarem Eifelwetter eine solide Fahrt auf Rang vier, um sich in der Tabelle an Nick Tandy vorbeizuschieben…
Knapp zwei Stunden bevor Hamilton, Vettel &. Co. ihre Startplätze bezogen, machte typisches Eifelwetter, und zwar in diesem Fall eine trockene Ideallinie bei gleichzeitig einsetzendem Nieselregen, den 19 Supercup-Piloten das Leben schwer.
VELTINS Lechner Racing Pilot Norbert Siedler, der sich für den 5. Startplatz qualifiziert hatte, setzte zwar wie der Großteil seiner Kollegen auf profillose Slicks, jedoch ganz bewusst nicht alles auf eine Karte:
"Für mich war das die einzig richtige Taktik, auch wenn ich dadurch vielleicht einen Podestplatz verloren habe. Die Punktevergabe im Supercup ist so ausgelegt, dass man sich auf keinen Fall einen Ausfall erlauben darf, von daher habe ich in den ersten zwei Runden, nicht wie andere, alles aufs Spiel gesetzt. Gegen Stefan Rosina musste ich mich dann zwar noch einmal richtig strecken, aber die beiden Verva-Autos waren an diesem Wochenende einfach extrem schnell und werden uns ganz sicher auch in Budapest das Leben schwer machen."
Obwohl er mit dem Hungaroring bislang noch keine Erfolgserlebnisse verbindet, möchte Norbert gerade am kommenden Wochenende die vielen österreichischen Fans überzeugen:
"Ich fühle mich grundsätzlich sehr gut in Form und konzentriere mich jetzt noch verstärkt auf die Detailbereiche, die am Ende den Unterschied ausmachen. Ich denke, mein Teamkollege, Rene Rast, hat im Porsche Supercup eine neue Messlatte gelegt, aber wir treiben uns auch gegenseitig an und profitieren beide davon. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch bei mir wieder einmal alles perfekt zusammenpasst. Beim Porsche World Cup auf der Nordschleife war ich davon ja nicht mehr so weit entfernt."

Porsche Mobil 1 Supercup Cup in Silverstone: Am Podest im "Home of British Motor Racing"
Erneut starke Vorstellung von Norbert Siedler im Porsche Mobil 1 Supercup: Der 28jährige VELTINS-Lechner-Racing Pilot belegte im gestrigen 5. Saisonsaisonlauf in Silverstone den hervorragenden dritten Platz hinter seinem Teamkollegen, Rene Rast, und Lokalmatador, Nick Tandy...
Im traditionsreichen "Home of British Motor Racing" hat sich Norbert schon immer sehr wohl gefühlt. Nach Platz 4 im Vorjahr glückte heute erstmals der Sprung aufs Siegespodest:
"Ich ärgere mich zwar noch immer über meinen schlechten Start, durch den ich von Position 2 auf 4 zurückgefallen bin, aber am Ende ist der dritte Platz natürlich ein tolles Ergebnis. Wir hatten die Hausherren Tandy und Edwards hier stark eingeschätzt und waren dann überrascht, dass wir derart konkurrenzfähig waren. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, VELTINS Lechner Racing, die uns wieder ein tolles Auto hingestellt hat. Wir haben gestern die Führung in der Team- und Fahrerwertung übernommen, und auch mir selbst fehlt da 'nur' ein dritter Platz auf die Spitze."
Mit 16 Punkten Rückstand auf den Halbzeitführenden Rast belegt Norbert derzeit Rang 4 im Zwischenklassement, auf den drittplatzierten Tandy fehlen ihm nur 3 Zähler:
"Es wird wieder extrem knapp, aber ich fühle mich gut in Form und werde weiterhin Druck machen. Vielleicht kann ich am Nürburgring, wo wir in zwei Wochen zwar nicht auf der Nordschleife, sondern auf dem Grand-Prix-Kurs fahren, wieder um den Sieg mitkämpfen."

Porsche Carrera Cup am Norisring: "Vize-Weltmeister" Siedler auf Platz 7 im Regen…
Nach seiner grandiosen Pole Position und Platz 2 beim "Porsche World Cup" auf der Nordschleife brachte Norbert Siedler auf dem Nürnberger Norisring auch sein junges Carrera Cup Team, Aust Motorsport, auf Kurs: Platz 7 im Regen trotz gravierender technischer Probleme am Freitag und Samstag…
Auf dem regennassen Norisring konnte der "Vize-Weltmeister" nach zwei durchwachsenen Trainingstagen am gestrigen Rennsonntag endlich wieder seine fahrerischen Qualitäten ausspielen, wobei Norbert selbst seine Aufholjagd von Startplatz 9 mit gemischten Gefühlen kommentierte:
"Ich freue mich in erster Linie für meinen Teamchef Frank Aust, der mich geholt hat, um sein Projekt im Porsche Carrera Cup nach vorne zu bringen. Und das ist uns hier, unter sehr schwierigen Umständen, auch gelungen. Ich konnte zumindest noch van Lagen und Ragginger überholen und war im Regen sogar phasenweise bei den Schnellsten. Auf der anderen Seite war es allerdings auch sehr frustrierend, von vornherein keine Chance auf einen Spitzenplatz in einem der wichtigsten Rennen der Saison zu haben. Es gab diesmal offenbar einen Fehler bei der Vermessung unseres Porsche und solche Fehler dürfen uns auf diesem Niveau einfach nicht mehr passieren."
Während der Carrera Cup erst Anfang August wieder seine Zelte am Nürburgring aufschlägt, steht im Supercup schon am Sonntag der 5. Saisonlauf an, und zwar in Silverstone, dem "Home of British Motor Racing". Dort möchten Norbert und sein Team, "VELTINS-Lechner-Racing", insbesondere den "Local Heroes" den Kampf ansagen:
"Sean Edwards und Nick Tandy werden dort stark sein, gar keine Frage, aber ich glaube, dass wir nun auch selbst wieder auf Kurs sind. Nach dem Doppelsieg am Nürburgring fehlen uns in der Teamwertung im Supercup nur mehr 2 Punkte auf die Spitze und mir selbst auch nur eine einziger Punkt auf die Top-3 in der Fahrerwertung. In Silverstone bin ich 2010 Vierter geworden, da sollte heuer doch ein Podestplatz das Ziel sein."

Porsche World Cup auf der Nordschleife: Norbert überzeugt in der "Grünen Hölle"
Die Fernsehbilder sprachen für sich und hätte sich Norbert Siedler ein Rennwochenende aussuchen dürfen, um sich noch einmal nachhaltig in der Sport- und Tourenwagenszene zu empfehlen, dann wäre es mit Sicherheit kein anderes gewesen: Der erstmals ausgetragene Porsche World Cup auf der legendären Nordschleife trennte die Spreu vom Weizen wobei sich vor allem unserer Tiroler "Vollgastier" mit der Pole Position und Rang 2 in die Schlagzeilen fuhr…
Mit 290 Sachen durch die Wälder der Eifel, ohne Auslaufzonen und immer wieder mit vier Rädern in der Luft: Das ist die Welt des Norbert Siedler, der heute übrigens erst seinen dritten Renneinsatz in der "Grünen Hölle" absolvierte, und das in überzeugender Manier mit einem Podestplatz im größten Porsche Rennen der Welt:
"Ich bin heuer im Frühling zum ersten Mal auf der Nordschleife gefahren und hab sofort gespürt: Das ist meine neue Lieblingsstrecke. Es gibt hier Passagen, die du sonst nirgendwo auf der Welt findest, wo man sich wirklich noch überwinden muss". Oder, wie es sein Teamchef, Walter Lechner nach Norberts Husarenritt zur Pole Position Augenzwinkernd zum Ausdruck brachte: "Ein wenig Geistesgestörtheit war hier sicher mit im Spiel."
Im Rennen fuhr der 28jährige, der die "Grüne Hölle" noch nicht im Regen kannte "teilweise im Blindflug, weil der Scheibenwischer nicht ganz einwandfrei funktionierte. Ich habe aber alles gegeben und das Wichtigste ist: Ich habe gezeigt, dass ich auf dieser Mutstrecke mit den Besten der Besten mithalten kann, das gibt mir sehr viel Auftrieb. Ich hoffe, dass wir nun auch in den folgenden Supercup-Rennen konkurrenzfähig sind und für VELTINS Lechner Racing noch den einen oder anderen Sieg einfahren können."
Ausführliche Hintergrundinformationen und Rennergebnisse finden Sie auf folgenden Internetseiten:
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Porsche Carrera Cup in Spielberg: Erfolgreicher Carrera-Cup-Einstand auf Platz 7
Willkommen daheim! Sieben Jahre nach seinem letzten Rennen auf österreichischem Boden kehrte Norbert Siedler am vergangenen Wochenende auf jene Strecke zurück, der nach einem viel zu langen Dornröschenschlaf nun endlich wieder "Flügel verliehen" wurden. Und weil am neuen "Red Bull Ring" (noch) kein Porsche Supercup gastiert, feierte der 28jährige inzwischen ein erfolgreiches Debüt im Porsche Carrera Cup für Aust Motorsport…
Zur Vorgeschichte: In Kombination zu seinem ehrgeizigen Supercup-Programm hatte der Wildschönauer schon seit langem auf einen Einsatz im Deutschen Carrera Cup spekuliert, der sich längst im Rahmenprogramm der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) etabliert hat:
"Wir haben seit April noch einmal konkret mit einigen Teams verhandelt und uns letztlich für Aust Motorsport entschieden. Dieses Team ist zwar neu im Cup, hat aber beispielsweise schon dreimal auf der Nordschleife gewonnen. Und, was für mich noch wichtiger ist: Sie haben ein Ziel, das sie auch hier konsequent verfolgen."
Durch die Wetterkapriolen am Samstag wurde die neue Allianz im Qualifying noch etwas unter ihrem Wert geschlagen. Doch im Rennen zeigte Norbert wieder einmal seine Zweikampfstärke und überquerte am Ende als starker Siebter die Ziellinie. Mit Rundenbestzeiten in der Endphase des Rennens setzte der Gesamtdritte des Vorjahres im Porsche Mobil 1 Supercup auch noch einmal ein kräftiges Ausrufezeichen.
"Wir sind mit unserem ersten gemeinsamen Auftritt wirklich höchst zufrieden und überzeugt, dass wir mit Norbert im Auto schon bald ein Wörtchen um die Spitzenplätze mitreden können", sparte Teamchef, Frank Aust, nicht mit Lob für seinen Tiroler Neuzugang. "Wir werden seine Erfahrung und sein technische Know-how voll ausnutzen, um unser Auto entsprechend weiterzuentwickeln. Der Porsche Carrera Cup ist eine hart umkämpfte Meisterschaft, aber das Dabeisein allein wäre uns auf Dauer schon zu wenig."
Bereits in zwei Wochen wird Norbert am Lausitzring seinen nächsten Einsatz für die Mannschaft aus Rietberg bei Gütersloh bestreiten, ehe er dann beim "Porsche World Cup" auf der Nordschleife wiederum für seine Landsleute von VELTINS Lechner Racing im Cockpit sitzt:
"Ich erlebe momentan eine extrem spannende Zeit und freue mich, dass ich ab sofort in zwei Meisterschaften mit dem Cup Porsche im Einsatz bin. Die Rückkehr nach Spielberg hat natürlich niemanden kalt gelassen, aber gerade für uns Österreicher war es ein besonderes Gefühl, endlich wieder ein echtes Heimrennen zu erleben. "
Ausführliche Hintergrundinformationen und Rennergebnisse finden Sie auf www.racecam.de

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Porsche Mobil 1 Supercup in Monte Carlo:
Vorfreude auf Spielberg nach Stau im Autoroulette
Mit einem gut kalkulierten Maß an Risikobereitschaft erkämpfte sich Norbert Siedler im klassischen Autoroulette von Monaco immerhin Platz 7 und damit weitere 9 Punkte im Porsche Supercup. Nach einem durchwachsenen Qualifying und der damit zwangsläufig verbundenen "Sonntagsprozession" im Fürstentum freut sich der 28jährige nun auf ein Heimrennen in Spielberg…
Frage: Du hast im gestrigen Rennen alles richtig gemacht, aber leider schon im Qualifying alle Chancen auf eine Topplatzierung verspielt…
Norbert: "Genauso ist es. Ich hatte im Zeittraining ein Problem mit der Gasrückstellung, das man genau in Monaco nicht gebrauchen kann. Und dieses Handicap hat mich doch etwas aus dem Konzept gebracht. Mein Rennergebnis geht unter diesen Umständen absolut in Ordnung. Mehr war vom 9. Startplatz einfach nicht drin."
Frage: Dein Teamchef, Walter Lechner, würde bei einer Siegerehrung gerne einmal wieder die österreichische Bundeshymne hören…
Norbert: "Das ist natürlich auch mein Ziel, aber ich denke, er hat sich diesmal genauso gefreut, dass für meinen Teamkollegen (Anm. Rene Rast) die deutsche Hymne gespielt wurde. Walter bringt unheimlich viel Erfahrung mit und weiß als ehemaliger Fahrer auch genau, wie man das Beste aus einem Fahrer herausholt. Es macht auf alle Fälle sehr viel Spaß, für sein Team zu fahren und bei aller Freundschaft mit Rene möchte ich in unserem teaminternen Duell schon demnächst wieder mal den Spieß umdrehen."
Frage: Am kommenden Wochenende fährst Du übrigens überraschend ein Heimrennen in Spielberg…
Norbert: "Das stimmt, und zwar im Porsche Carrera Cup, der gemeinsam mit der DTM in der Steiermark gastiert. Es ist ein Rennen, auf das ich mich ganz besonders freue, weil ich mit Spielberg sehr gute Erinnerungen verbinde. Dort bin ich 2002 hinter Gary Paffet am Podium der Internationalen Deutschen Formel 3 gestanden und in der Nissan World Series habe ich ein Jahr später vielleicht eines meiner besten Rennen gefahren."
Danke für das Gespräch!

Porsche Mobil 1 Supercup in Barcelona:
"Das sind wichtige 8 Punkte…"
Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit Platz drei in Istanbul musste sich Norbert Siedler im zweiten Meisterschaftslauf auf dem Circuit de Catalunya mit Rang 8 begnügen. Warum der Vorjahressieger dennoch positive Eindrücke aus Barcelona mitnimmt und bereits auf den Klassiker in Monaco brennt, hat er uns im folgenden Interview verraten:
Frage: Norbert, Du warst im ersten freien Training noch Zweiter, doch dann lief einiges schief. Überwiegt nun der Frust, oder doch die Erleichterung über die 8 gewonnenen Meisterschaftspunkte?
Norbert: "Natürlich hätte ich meinen Sieg aus dem Vorjahr gerne wiederholt, und am Freitag sah das alles auch noch ziemlich gut aus. Mit neuen Reifen im Qualifying waren wir aber ganz einfach nicht da, wo wir sein sollten. Ich bin außerdem auch noch vom 7. Startplatz auf Platz 10 zurückversetzt worden, weil ich im freien Training in einer Gelbphase scheinbar zu schnell unterwegs war. Von daher fällt das heutige Ergebnis eher unter die Kategorie Schadensbegrenzung. Trotzdem nehme ich die 8 Punkte gerne mit. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich sie in der Endabrechnung noch brauchen werde."
Frage: Du sprichst damit den extrem harten Kampf an der Spitze des Porsche Mobil 1 Supercup an…
Norbert: "So ist es. Man muss einfach aus jeder noch so schwierigen Situation das Beste herausholen, denn eine Saison, in der an jedem Wochenende alles rund läuft, gibt es nicht. Ich bin immer schon gern in Barcelona gefahren, aber jetzt freue ich mich schon auf die beiden nächsten Rennen in Monte Carlo und auf der Nordschleife. Das sind gemeinsam mit Spa übrigens auch meine Lieblingsstrecken."
…obwohl sie so grundverschieden sind?
Norbert: "Ich bin vor einer Woche zum ersten Mal einen Rennwagen auf der Nordschleife gefahren und kann nur eines sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich mag diese extremen Strecken, deshalb taugt mir auch Monaco, wo man fahrerisch wirklich an seine Grenzen gehen muss. Ich bin gedanklich schon dort und hoffe, dass ich vor allem im Qualifying eine perfekte Runde hinbekomme. Das wäre auf den engen Straßen schon die halbe Miete…"
Danke für das Gespräch! 
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