Norbert verpasst VLN-Podium nur knapp

Platz vier für den Frikadelli-Piloten auf der Nordschleife

Adenau, 08.07.2017

Beim vierten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft hat Norbert eine Podest-Platzierung nur knapp verpasst. Trotz eines zusätzlichen Boxenstopps überquerten der Tiroler und sein Teamkollege Frank Stippler (D) die Ziellinie auf dem vierten Rang. Zwischenzeitlich hatte Norbert sogar die Führung übernommen.

Zum ersten Mal in dieser Saison war der Frikadelli-Porsche mit Falken-Reifen ausgerüstet. Mit dem achten Platz im Qualifying am Samstagmorgen war Norbert noch nicht zufrieden. „Weder Frank noch ich haben eine Runde ohne Verkehr und Gelbphasen erwischt. Wir hätten sicherlich deutlich weiter vorne stehen können“, analysierte er.

In der hektischen Startphase des vierstündigen Rennens lieferte sich Norbert einige spannende Duelle und übergab das Fahrzeug boxenstoppbereinigt auf Platz fünf an Frank Stippler. „Die ersten beiden Rennstunden liefen super. Während meines zweiten Stints konnte ich zum ersten Mal die Führung übernehmen. Die hohen Temperaturen haben unseren Reifen aber einiges abverlangt und ich musste bereits nach fünf statt sieben Runden an die Box kommen.“

Kampf um das Podium bis zur letzten Runde – Positives Fazit

Trotz des vorgezogenen Boxenstopps konnte Norbert knapp 40 Minuten vor dem Ende erneut die Führungsposition übernehmen. „Leider war uns klar, dass wir noch einmal tanken müssen und dadurch auf Platz vier zurückfallen werden“, schilderte der Porsche-Pilot. Mit genügend Benzin und frischen Reifen startete Norbert noch einen Angriff auf das Podest. In den letzten drei Runden holte der Österreicher mehr als 15 Sekunden auf seine Konkurrenten auf. Am Ende fehlten dem Frikadelli-Porsche weniger als fünf Sekunden auf den dritten Platz. Doch auch der vierte Rang bedeutete das bisher beste Saisonergebnis für die Mannschaft aus Barweiler.

„Wir haben als einziges Top-Fahrzeug vier Boxenstopps absolviert und waren zum ersten Mal mit einem neuen Reifenhersteller unterwegs. Da können wir mit Platz vier zufrieden sein. Natürlich hätten wir nach den vielen Führungsrunden gerne einen Pokal mit nach Hause genommen“, bilanzierte Norbert. „Wir werden weiterhin mit Falken antreten und müssen unsere Abstimmung jetzt weiter an den Reifen anpassen. Wenn wir die Verschleiß-Probleme in den Griff bekommen, bin ich extrem zuversichtlich für den Rest der Saison.“

Für Norbert steht in zwei Wochen der nächste Renneinsatz auf dem Programm. Dann werden im niederländischen Zandvoort die Saisonrennen Nummer sieben und acht des ADAC GT Masters ausgetragen. Dort teilt sich der 34-Jährige einen Lamborghini Huracán GT3 von HB Racing mit Marco Mapelli (I).