Sechster Platz für Norbert beim VLN-Saisonfinale

Start bei den 12 Stunden von Abu Dhabi im Dezember

Adenau, 22.10.2017

Zum Abschluss der VLN Langstreckenmeisterschaft 2017 durfte sich Norbert noch einmal über den sechsten Platz freuen. Beim Saisonfinale auf der Nürburgring-Nordschleife startete der Tiroler mit einem Doppelstint in das vierstündige Rennen, bevor er den Porsche 911 GT3 R von Frikadelli Racing an seine Teamkollegen Alex Müller (D) und Frank Stippler (D) übergab.

Im Zeittraining am frühen Samstagmorgen sicherte Norbert dem Frikadelli-Porsche den siebten Startplatz. „Meine Runde war ganz okay, aber die Reifen hätten ihren Peak erst ein oder zwei Runden später erreicht. Den konnte ich aber nicht nutzen, weil es zunächst eine Code-60-Phase gab und dann Regen einsetzte“, berichtete der Langstrecken-Spezialist. „Das ist schade, ich hätte mir für das Finale noch einmal einen spannenden Kampf um die Pole-Position erhofft.“

Starke Performance auf abtrocknender Strecke – Schadensbegrenzung im Regen

Auch das Rennen wurde am Samstagmittag unter nassen Bedingungen gestartet. „Schon bei den Testfahrten hatten wir erkannt, dass unser Regen-Setup mit den neuen Dunlop-Reifen noch nicht optimal funktioniert. In den ersten Runden konnte ich nur Schadensbegrenzung betreiben“, erklärte Norbert, der in der Anfangsphase auf den achten Platz zurückfiel. Doch die Fahrbahnbedingungen verbesserten sich stetig, sodass sich die Frikadelli-Mannschaft bereits nach vier Runden zum Wechsel auf Trockenreifen entschied.

Nach dem frühen Boxenstopp lief es für Norbert optimal: Auf der immer schneller werdenden Strecke konnte der Porsche-Pilot sofort attackieren und einen Teil der im Regen verlorenen Zeit wieder aufholen. Nach insgesamt zwölf Runden und fast zwei Stunden Fahrzeit steuerte der Rennfahrer aus Oberau schließlich auf Platz sechs liegend die Box zum ersten Fahrerwechsel an.

Im zweiten Teil des Rennens stiegen Norbert Teamkollegen Alex Müller und Frank Stippler jeweils für acht Runden in den Frikadelli-Porsche und überquerten die Ziellinie auf dem sechsten Rang. „Durch die nasse Startphase war Platz sechs heute das Maximum“, bilanzierte Norbert. „In meinen letzten Runden war ich zeitweise das schnellste Auto auf der Strecke. In einem trockenen Rennen wäre sicherlich viel mehr möglich gewesen.“

Mit dem Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft ist der Großteil der Rennsaison für Norbert beendet. Kurz vor Weihnachten wird der 34-Jährige die Winterpause allerdings noch einmal unterbrechen: „Im Dezember stehen die 12 Stunden von Abu Dhabi auf dem Programm. Mein Team, das Fahrzeug und die Teamkollegen werde ich in ein paar Wochen bekanntgeben“, kündigte er an.